Wie meine Antwort zu dieser Frage lauten wird, kannst du dir sicher denken. Schließlich arbeite ich als Coach, Seminarleiter und -assistent. Hier erläutere ich dir, warum Coaching, Therapie und Persönlichkeits-Seminare früher für mich ein absolutes „No Go“ waren.

Zuerst einmal: Die Frage lässt sich trotzdem nicht pauschal mit „ja“ oder „nein“ beantworten, dazu sind wir Menschen viel zu verschieden und in unterschiedlichen Lebensphasen. Alles kommt zu seiner Zeit, so auch ein Coaching, eine Therapie oder ein Persönlichkeits-Seminar.

Wenn du reif dafür bist, wird das richtige zu dir kommen.

Früher war ich mit mir und meiner Umwelt extrem im Unfrieden. Und die Verantwortung dafür sah ich damals grundsätzlich bei den anderen. Ich dachte mir, wenn die Menschen, wenn die Welt anders – zum Beispiel gerechter – wäre, dann würde es mir auch gut gehen können. Da sie das aber aus meiner Sicht nicht war, konnte ich auch nicht Glücklich sein.

Und ich war sosehr davon überzeugt, dass ich nicht offen für eine andere Sichtweise war. Wenn mir jemand gesagt hatte, dass es auch schöne Dinge im Leben gibt, dann hatte ich immer ein „Ja, aber …“ parat und argumentierte dessen Meinungen einfach weg. Meine innere Überzeugung ließ ich mir nicht nehmen.

Ja, aber …

In dieser dunklen Phase, in der ich keinen Willen zum Leben mehr hatte, war ich fest davon ausgegangen, dass nichts und niemand mir helfen konnte. Der Gedanke, dass andere Menschen gleiches Leid wie ich empfanden und einen Weg dort heraus gefunden hatten, existierte bei mir nicht. Ich konnte mir wirklich nicht vorstellen, dass es Lösungen, Wege und Sichtweisen gab, die mein Leben so verändern hätten können, dass ich wirklich, wirklich glücklich sein kann.

Die Idee, zum Arzt, beziehungsweise zu einem Therapeuten oder Caoch zu gehen, existierte nicht. Die Idee, dass es Nicht-Schulmedizinische Wege gab, die mich zu meinem wahren Selbst führen und mir das Licht, die Liebe,  das wahrhafte, freudvolle Sein auf der Erde zeigen konnten, existierte nicht. Die Idee, dass es ganz bodenständige Coachings gab, die mir anhand konkreter Tipps hätte zeigen können, wie ich meine Ziele und Wünsche erreiche, existierte bei mir nicht.

Die Angebote waren da.

Nur war ich nicht dafür bereit.

Als ich 2006 das Buch „Gespräche mit Gott“ von Nale Donald Walsch las, war ich begeistert. Doch ich hielt es im Endeffekt für ein Märchen. Ja, klar, was wäre, wenn es wahr wäre. Was, wenn doch? – So wie Bodo Wartke das in dem Lied „Das falsche Pferd (Was, wenn doch)“ besingt.

 

„Was wäre wenn, es doch wahr wäre“, dachte ich mir. Doch blieb es in meiner Vorstellung nur bei einer Vorstellung, es blieb bei dem „wäre“, ich war nicht bereit für das „machen“ oder das „sein“.

So drehte ich also eine extra Leidensrunde nach der anderen, bis ich innerlich so tief gesunken, bis ich so weit von mir entfernt war, dass ich bereit war, für das, was ich sonst immer so abgelehnt habe: Hilfe von anderen.

Obwohl ich Eckhard Tolle („Jetzt“) als Hörbuch hörte, obwohl ich Gespräche mit Gott 1-3 verschlungen hatte, obwohl ich viele tiefgründige Gespräche mit den verschiedensten Menschen hatte, lies ich weder eine Methode, noch eine andere Sichtweise wirklich an mich heran.

So im Nachhinein finde ich das echt verrückt. Das war, wie wenn man einem verhungerndem Menschen ein Stück Brot hingehalten hätte und er winkte ab: Nein danke, ich esse nur gluten- und zuckerfrei.

Ich denke, du verstehst was ich meine – und vielleicht hast oder hattest du auch so eine Phase in deinem Leben.

Was passierte dann?

 

Mein „Glück“ war, dass ich an jemanden gestoßen bin, der die Lebensthemen so bodenständig und spirituell vermittelt hat, dass ich mich das erste mal in meinem Leben so richtig gesehen und verstanden fühlte. Das war quasi meine persönliche Eintrittskarte in die spirituelle Welt.

Aus meinem Leiden heraus war ich bereit, etwas Neues auszuprobieren. Und ich bin heute noch unendlich dankbar für diese Erfahrung. Ich bin unendlich Dankbar für den Schatz, den ich dadurch entdeckt habe. Den Schatz in mir.

Um den Schatz in mir zu entdecken, hatte ich die Impulse von Außen gebraucht.

Alleine hätte und habe ich es nicht geschafft.

Diese Erfahrung war es auch, was mich dabb irgendwann dazu bewogen hat zu sagen: Das will ich auch können. Ich möchte anderen Menschen ihren eigenen Schatz aufzeigen können.

Daher weiß ich aus eigener Erfahrung, was Coaching, Therapie und Seminare bewirken können.

Mitlerweile kann ich auf über 600 Einzelcoachings und über 500 Seminartage zurückblicken, bei dem ich immer und immer wieder sehen und erfahren durfte, wie Menschen zu ihrem wahren Selbst und ihrem Glück finden. Wie sie innerhalb relativ kurzer Zeit Eigenverantwortung übernommen und inneren Frieden gefunden haben. Wie sie aus dem Opfertum in ihr Schöpfertum zurück kehrten.

Daher lautet meine Antwort: Ja! Coaching und Seminare lohnen sich. Für jeden zu seiner richtigen Zeit. Wenn du bereit bist, wenn du neugierig bist, wenn es dich anspricht, egal ob bei mir oder jemand anderem – dann tue es!

Worauf wartest du?

Mich hätte damals beinahe der Seminarpreis abgehalten. Ich dachte mir: „1.000 Euro für eine Woche Seminar?! Und nochmal soviel für das Hotel. So ein Wucher, Halsabschneider, das ist ja unmöglich! Der will sich doch nur bereichern, das ist doch ein Betrüger. Was ist, wenn das gar nicht funktioniert?

Und ich bin so froh, dass eine andere Stimme in mir gesagt hat: „Scheiss auf das Geld. Stell dir doch mal vor, es hilft dir. Was sind dann schon 2.000 Euro?

Und sie fügte hinzu: „Wenn es dir wirklich hilft, dann sind 2.000 Euro sogar wenig. Du investierst 2.000 Euro leicht in einen Computer, Fernseher oder Kleidung. Aber in dich selbst investierst du nichts. Sei es dir doch mal Wert!“.

Danke für diese Worte, liebe innere Stimme. 🙏

Und nach dem Seminar sagte ich mir: „Wenn ich vorher gewusst hätte, was mir das bringt – ich wäre auch bereit gewesen das Doppelte zu bezahlen.“

Ist es das wirklich Wert?

Sicher gibt es auch Seminare, die ihr Geld nicht wert sind und es gibt natürlich Angebote, die fragwürdig oder anzuzweifeln sind.

Doch wenn du deinem Herzen folgst und dabei deinen gesunden Menschenverstand einschaltest und auf dein Gefühl hörst, kannst du nichts falsch machen.

Frage dich: Was hast du zu verlieren – und was kannst du gewinnen?

Wenn du Autofahren lernen möchtest, gehst du zu einer Fahrschule. Wenn du Klavier spielen lernen möchtest, gehst du zu einem Musiklehrer. Wenn du Tanzen lernen möchtest, gehst du in eine Tanzschule.

Und wenn du etwas über dich selbst lernen möchtest, dann gehe zu einem Coach oder Therapeuten.

Natürlich kannst du dir das auch alles selbst beibringen. Doch das Lernen ist viel Effektiver mit einem erfahrenem Menschen an deiner Seite und für viele Dinge haben wir „blinde Flecken“, die wir selbst nicht sehen können. In vielen Fällen sind wir auf die Hilfe von andere angewiesen. Ganz egal, ob beim Autofahren lernen oder bei Persönlichkeitsthemen.

Mein Angebot

Eine Sache die mir am Herzen liegt:

Im Zeitalter des Internets ist die „kostenfrei“ Erwartung sehr hoch und weit verbreitet. Im Internet findet man so ziemlich alle Informationen kostenfrei. Und auch ich stelle meine Erfahrung und mein Wissen gerne und vielfach kostenfrei zur Verfügung – allerdings nicht ausschließlich.

So schreibe ich jede Woche einen Blogeintrag und ab diesem Monat darf ich alle vier Wochen eine Radiosendung machen – die es auch zum später anhören kostenfrei auf meiner Webseite geben wird. Alle dort beim Radio arbeiten ehrenamtlich, unentgeltlich und mit einem klaren Werbeverbot – denn das erlaubt die Radiosendelizenz nicht.

Ich glaube daran, dass das Geben die Grundvoraussetzung für ein erfülltes Leben ist und dass es wichtig ist, sein Talent in die Welt hinauszutragen.

Da ich gerade so viele neue Angebote habe, lege ich hier mal einen Werbeblock ein – denn von den kostenfreien Angeboten alleine kann ich eben nicht leben – und ich liebe meine Arbeit und ich liebe es, andere Menschen zu begleiten.

Ich freue mich, dieses Jahr mein erstes Online-Seminar anzubieten, im Oktober in Kroatien Segeln zu gehen (dieses Seminar ist ausgebucht) und nächstes Jahr wieder in Namibia und auf dem Jakobsweg unterwegs zu sein. Und ab dem 15.08.18 biete ich wieder Einzelcoachings in Wiesbaden in neuen Räumlichkeiten an.

MännerLeben – Wildnis Wochenende – 09.11. – 11.11.2018

Abenteuerwochenende für Männer: Gemeinsam werden wir die Wildnis im Wald und in unserem Männerleben erkunden und erleben und zwei Nächte im freien Übernachten. Tiefgründige Gespräche, eine lockere Atmosphäre, sowie Übungen und Meditationen warten auf dich. Ausführliche Infos in Kürze.

12 Tage Retreat in Namibia – 30.04. bis 11.05.2019

Dieses Seminar kombiniert einen wundervollen Urlaub in der Kalahari, mit einer Rundreise durch den westen Namibias ans Meer, den größten Dünen der Welt und vielen Tieren mit anschließendem Rückzug auf einer wundervollen Lodge mit viel Ruhe und atemberaubendem Sternenhimmel. Relaxen am Pool, Meditationen und innerer Einkehr.

Seminar & Wandern auf dem Jakobsweg – 17.05. bis 31.05.2019

Gemeinsames Pilgern auf dem Jakobsweg: zwei Wochen lang gehen wir gemeinsam auf dem berühmtesten Pilgerpfad der Welt. Dieses Seminar ist für alle, die sich selbst besser kennen lernen wollen und auf dem Weg zu sich selbst umfangreich begleitet werden wollen.

Online-Seminar: Lebe Dein Spiel – Start: 21.08.2018

In meinem ersten Online-Seminar bringe ich dir die „Lebe Dein Spiel“ Methode näher. Dabei geht es darum, Aufgaben und Ziele spielerisch zu lösen und zu erreichen – ganz egal ob du eine Prüfung schaffen möchtest, den Abwasch oder regelmässig Sport machen möchtest. Ob du mehr Menschen kennen lernen oder deine Ängste überwinden möchtest.

Du lernst, wie du Schritt für Schritt die Elemente des Spielens in dein Leben integrierst.

Einzelcoachings – Neue Räumlichkeiten ab 15.08.2018

In meinen Einzelcoachings begleite ich dich auf deinem Weg zu dir.

Seit über sechs Jahren begleite ich intensiv Menschen und greife dabei auf meine Erfahrung in der Transformations-Therapie nach Robert Betz, The Work nach Byron Katie, Lebens-Energie-Therapie nach Hannah Ivesen und G.A.M.E. von Johannes Galli zurück.

Dabei ist mir der Kontakt zum inneren Kind ebenso wichtig wie das Erkennen und Verstehen seiner eigenen Verhaltens- und Glaubensmuster.

Ich freue mich, wenn wir uns persönlich einmal kennen lernen oder wiedersehen.

Marius Schäfer

Marius Schäfer

Persönlichkeits-Coach

Durch meine eigene Lebenskrise habe ich begonnen, mich damit auseinanderzusetzen, wie ich nachhaltig positive Veränderung in meinem Leben hervorrufen kann. Alles was ich weitergebe, habe ich an mir selbst erfahren und "erprobt".

.
Share This