Zum ersten Mal bin ich von meinem Vorhaben, jede Woche einen Blog zu schreiben, abgekommen. Und nun?

Am 14.01.18 habe ich in meinem Blogeintrag „Der Morgenspaziergang“ geschrieben:

Doch ich möchte, nein, ich werde das Spiel der regelmäßigen Regelmäßigkeit weiter spielen. Daher habe ich mir etwas Neues vorgenommen: Jede Woche einen Text in meinem Blog zu veröffentlichen.

So still und heimlich hatte ich mir gesagt, dass ich das ein Jahr lang durchziehen möchte. Und bis letzte Woche ist mir das gelungen.

33 Wochen, 33 Blogeinträge, egal wie meine „Umstände“ auch waren.

Letzte Woche ist es mir nicht gelungen.

Das finde ich nicht tragisch. Und dennoch möchte ich es thematisieren, weil es mir hilft. Weil es mir hilft, mich besser zu verstehen.

Ich könnte jetzt einfach sagen: Ist halt so, passiert schon mal.

Und ich will weder streng mit und zu mir sein, noch möchte ich eben einfach so tun, als ob ich mir nicht etwas anderes vorgenommen hätte.

Was war also passiert?

Zum einen habe ich verschiedene Texte angefangen zu schreiben, aber ich war nicht wirklich mit dabei. Interessante Inhalte, ja, aber nicht so, dass es mich selbst berührt hätte.

Zum anderen war ich letzte Woche auf Lesbos und habe bei einem Seminar assistiert. An sich kein Hindernis, doch ich bemerkte, wie ich immer wieder meine Priorität verschoben hatte.

Anstatt bei verschiedenen Gelegenheiten „nein“ zu sagen und mich um meinen Blog zu kümmern, habe ich einfach geschehen lassen. Ich habe im Moment gelebt und ihn genossen.

Es war eine wundervolle Zeit und jetzt, wo ich reflektiere was passiert ist, wird mir einiges klar. Und zwar über mich und dieses „Im Moment leben“ ohne „Verbindlichkeiten“.

Und wenn ich so lese was ich gerade schreibe, denke ich mir: „Naja, das ist ja nichts Neues“.

Ich hatte auf Lesbos immer wieder Entscheidungen getroffen, die am Ende dazu führten, dass der Blog nicht fertig wurde. Ich saß Sonntagabend nach der Geburtstagsfeier von Robert Betz in meinem Zimmer und wollte den Text fertig stellen. Er war im Grunde fertig, doch ich war so müde und konnte mich nicht mehr konzentrieren.

Und wieder hatte ich eine Entscheidung getroffen: Nein, lieber Blog. Und ja, zu etwas anderem.

So einfach ist das.

Es fühlt sich komisch, seltsam an, das zu schreiben. Ich habe das Gefühl, ich kratze gerade nur an der Oberfläche dieser Erkenntnis.

Und ich merke, ich kann es gerade nicht so in Worte fassen, wie ich es gerne würde.

Auch das hatte mit in meine Entscheidungskette eingewirkt. Mein Gefühl, dass ich im Moment mich nicht so ausrücken kann, wie ich es normalerweise kann.

Das Gefühl, dass da etwas ist, für das es keine Worte gibt.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Was sagt ein Gefühl aus?

So vertraue ich dem, was ist.

Es hat mir so gutgetan, mir diese Pause zu gönnen.

Meine eigene Regel zu brechen.

Wie geht es jetzt weiter?

 

Jetzt sitze ich auf einem wunderschönen Segelboot, habe eine leichte Erkältung mit Nebenhöhlenentzündung und freue mich auf eine Woche mit wundervollen Menschen und vielen kleinen und großen Segelabenteuern.

Wie geht es jetzt weiter?

Ich weiß es nicht.

Und dieses „Ich weiß es nicht“ ist für mich immer wieder so befreiend. Es ist für mich die Wahrheit, die hinter allem steht. Ich weiß nicht was kommen wird, ich weiß nicht, was das Leben bringt.

Ich bin hier.

Ich weiß, was ich will.

Ich öffne mich für die Geschenke des Lebens.

Ich habe sowas von Bock auf dieses Leben.

Wie geht es weiter?

Ich habe keine Ahnung.

Lassen wir uns überraschen.

Marius Schäfer

Marius Schäfer

Persönlichkeits-Coach

Durch meine eigene Lebenskrise habe ich begonnen, mich damit auseinanderzusetzen, wie ich nachhaltig positive Veränderung in meinem Leben hervorrufen kann. Alles was ich weitergebe, habe ich an mir selbst erfahren und "erprobt".

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