Wenn Emotionen fühlen zum Inhalt des Seins wird.

Dank der Transformations-Therapie von Robert Betz habe ich wieder mehr zu mir, meinem inneren Kind und meinen Emotionen gefunden. In der Therapie geht es darum, zu lernen seine Emotionen bejahend zu fühlen. Darüber habe ich ausführlicher in meinem Buch geschrieben (Gefühle fühl’n).

Dieses Jahr ist mir etwas bewusst geworden: Ich kann auch „zuviel“ Fühlen.

Ein Gefühl fühlen tut nicht weh, ein Gefühl ist flüchtig. Angeblich löst sich ein Gefühl nach 90 Sekunden wieder auf.

Ob die Zeit so genau stimmt kann ich nicht beurteilen, es klingt allerdings plausibel.

Denn was ich bei vielen Klienten, und vor allem bei mir feststellen konnte, ist das Festhalten einer Emotion. Wir verlängern ihren Zustand künstlich, obwohl es gar nicht notwendig wäre.

Eine Emotion erzeugt ein Bild / einen Gedanken – oder umgekehrt.

Und anstatt, dass wir es so annehmen, wahrnehmen, fühlen und wieder gehen lassen, setzt sich eine Kettenreaktion in Gang.

Die Gedanken / Bilder verstärken dann die Emotion, die wiederum ruft noch mehr Gedanken / Bilder hoch, die wiederum die Emotion noch weiter verstärken und so weiter.

A Drama is born

Das Verrückte ist, das ein Gefühl dann weh tut, wenn ich es nicht fühlen möchte. Also das „Nein“ zum Gefühl löst Schmerzen aus. Dabei ist es ja den Schmerz, den wir vermeiden möchten und den wir auf das Gefühl projizieren. Das Gefühl tut nicht weh! Es nicht fühlen wollen sorgt für das Aua.

Das ist irgendwie logisch, weil ich sage ja nein zu mir, meinem Körpergefühl und muss das irgendwie wegdrücken. Ich fange an, mich selbst zu bekämpfen.

Wenn ich mich selbst schlage und es tut weh, bin ich dann stark oder schwach?

Diese Frage ist eigentlich nicht ganz ernst gemeint, beschreibt allerdings, was passiert, wenn ich gegen mich selbst Kämpfe. Ich bin stark und schwach zugleich.

Was ist die Lösung?

Wenn ein unangenehmes Gefühl hochkommt, dann nehme ich es liebevoll in die Arme – und ich lasse es wieder los!

Das ist das, was ganz oft fehlt. Das wieder loslassen.

Ich erlebe es immer und immer wieder, dass die Leute ihre Gefühle ja ganz brav und richtig fühlen wollen. Und dann steigern sie sich dermaßen dort rein, dass sie es künstlich am Leben halten. (So wie ich 😊).

Es ist nicht notwendig.

Es braucht nicht dramatisiert werden.

Fühlen – ja.

 Drama – nein.

Lass es – sein

Es gibt genügend Menschen – und ich bin mir sicher du kennst solche – die sich regelrecht über ihre Emotionen dramatisch definieren. Die sogenannte Drama Queen. Manche fühlen gar nicht, andere „zu viel“.

Das ist ja ok. Es ist nur irgendwie nicht notwendig, oder ich denke mal, es ist nicht im Sinne des Erfinders.

Wenn du weniger Drama in deinem Leben möchtest, dann halte nicht an deinen negativen Emotionen fest.

Hallo, schön, dass du da bist. – Fühlen. – Und Auf Wiedersehen bis zum nächsten mal.

Der Flow kann nur entstehen, wenn du es fließen lässt.

Nicht wegdrücken, nicht festhalten.

Geschehen lassen. Sein lassen. Lass es sein.

Und du bist im Frieden mit dir und deinen Emotionen.

 

Marius Schäfer

Marius Schäfer

Persönlichkeits-Coach

Durch meine eigene Lebenskrise habe ich begonnen, mich damit auseinanderzusetzen, wie ich nachhaltig positive Veränderung in meinem Leben hervorrufen kann. Alles was ich weitergebe, habe ich an mir selbst erfahren und "erprobt".

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